Viele Menschen haben den Kontakt zu Zukunfts-technologien verloren!

DR. ALEXANDER PSCHERA,
MANAGING PARTNER BEI MAISBERGER

Deutschland steckt in einem Dilemma: Auf der einen Seite fordern die Industrie und der internationale Wettbewerb mehr Investitionen in Technologie und Infrastruktur, auf der anderen Seite stehen der Klimaschutz und andere ökologische Themen ganz oben auf der Agenda. Man übertreibt kaum, wenn man feststellt, dass sich in Deutschland ein innovationsfeindliches Klima breit gemacht hat, das diese beiden Ebenen als einen Widerspruch ansieht: Entweder wir retten die Umwelt, oder wir verschreiben uns einem ungehemmten und unkontrolliertem Wachstum, in dem die Technologien eine zentrale Rolle spielen.

Technologie und Ökologie müssen nicht im Gegensatz stehen

Zum Glück ist dieser Widerspruch ein Phantom. Technologie und Ökologie müssen nicht im Gegensatz stehen, ja es ist sogar so, dass Innovation dabei helfen kann, ökologische und gesellschaftliche Probleme zu lösen. Beispiel dafür gibt es viele. Doch leider ist die allgemeine Meinung oft eine andere. Neue Technologien werden mit Argwohn betrachtet oder ganz abgelehnt. Große Teile der Öffentlichkeit fühlen sich überfordert durch die vielfältigen Neuerungen, die die Wirtschaft und das öffentliche Leben umkrempeln. Sie sehen in ihnen Ausprägungen eines unreflektierten Kapitalismus, der auf Kosten der Nachhaltigkeit und der persönlichen Sicherheit gehen.

Das hat vor allem zu damit tun, dass das Wissen um Technologien und Innovationen in der Öffentlichkeit nicht sehr ausgeprägt ist. Viele Menschen haben den Kontakt zu Zukunftstechnologien verloren. Sie verstehen nicht mehr, was um sie herum passiert. Und was man nicht versteht, das lehnt man ab.

„Deutschland 2050“ verschreibt sich der Aufgabe, die Lücke zwischen Technologie und Gesellschaft zu schließen.

Für Deutschland als Wirtschaftsstandort und Gesellschaft ist das fatal. Denn wir verlieren so die Möglichkeit, unsere Zukunft für unsere Kinder zu gestalten.

An dieser Stelle setzt dieser Blog an. „Deutschland 2050“ verschreibt sich der Aufgabe, die Lücke zwischen Technologie und Gesellschaft zu schließen. „2050“ ist dabei als ein Schwellendatum zu verstehen, als ein Zeithorizont, den wir noch erahnen können und in dem sich wesentliche technologische Veränderungen abspielen werden. Die Frage ist, ob Deutschland bis zu diesem Zeitpunkt seine Rolle als führende Industrie- und Technologienation verloren hat oder ob Deutschland sich auch im Zeitalter der Hochdigitalisierung neu erfinden kann.

Wir wollen dazu beitragen, dass Letzteres eintritt: mit Studien, Hintergrundberichten, Interviews und Kommentaren.

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